Marktinformationen; Mittwoch, 04. März 2026
Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise stabilisieren sich - Heizölpreise auf Dreijahreshoch!
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zunächst ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und deutlich zugelegt. Im weiteren Handelsverlauf setzte jedoch eine gewisse Stabilisierung ein, nachdem zwischenzeitlich erste Gewinnmitnahmen eintraten. Am heutigen Morgen ziehen die Futures erneut leicht an, sodass auch bei den Heizöl-Notierungen im Inland mit weiteren Aufschlägen zu rechnen ist.
Aktuelle Lage am Markt
Aktuell notieren die Mai-Kontrakte für die europäische Nordsee-Referenzsorte Brent bei rund 84 US-Dollar je Barrel. Gasöl zur Lieferung im März kostet derzeit etwa 1.050 US-Dollar pro Tonne. Parallel dazu gerät der Euro gegenüber dem US-Dollar weiter unter Druck und wird am Morgen nur noch bei etwa 1,16 US-Dollar gehandelt. Die Dollar-Stärke verteuert Energieimporte zusätzlich und wirkt somit preistreibend auf den europäischen Markt.
Am vierten Tag des Nahost-Krieges bleiben die Märkte stark nervös. Besonders deutlich zeigte sich dies bei den Gasöl-Futures, die zeitweise den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren erreichten. Im späteren Tagesverlauf kühlte sich die Dynamik jedoch etwas ab, sodass der gesamte Ölkomplex unterhalb der Tageshöchststände aus dem Handel ging. Die hohe Volatilität verdeutlicht, wie sensibel die Energiemärkte derzeit auf politische und militärische Entwicklungen reagieren.
Zur Beruhigung trug unter anderem die Ankündigung des US-Präsidenten bei, Öltankern und anderen Handelsschiffen bei Bedarf militärischen Begleitschutz für die Passage durch die Straße von Hormus bereitzustellen. Zudem wurde in Aussicht gestellt, Transportversicherungen zu „sehr vernünftigen Preisen“ anzubieten. Damit signalisiert die US-Regierung Handlungsbereitschaft, um Versorgungsengpässe und eine mögliche Energiekrise zu verhindern. Wie schnell und effektiv diese Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden können, bleibt allerdings offen.
Aussichten
Sollte sich die Lage im Nahen Osten nicht weiter zuspitzen, besteht daher durchaus Potenzial für eine technische Gegenbewegung. Kurzfristig jedoch dürfte das Marktgeschehen weiterhin stark von politischen Nachrichten, Währungsbewegungen und spekulativen Einflüssen geprägt bleiben.
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