Marktinformationen; Montag, 5
. Oktober 2026                                                       veröffentlicht um: 08.30 Uhr

 

 

  Heizölpreise zum Wochenstart günstiger  

Die internationalen Rohölmärkte bleiben von erheblichen geopolitischen Risiken geprägt. Neue Meldungen über Angriffe und Einschränkungen des Schiffsverkehrs in und um die Strasse von Hormus sorgen immer wieder für deutliche Ausschläge bei den Rohöl- und   Produktpreisen. Gleichzeitig bleibt die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der      Versorgung im Nahen und Mittleren Osten hoch.

                                                                   Aktuelle Lage am Markt

Die internationalen Notierungen bewegen sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Anfang Oktober lag Brent zeitweise um die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Gleichzeitig sind insbesondere die Notierungen für Gasöl, dem für Diesel und Heizöl wichtigen Vorprodukt, weiterhin sehr hoch.

Hinzu kommt die hohe Volatilität. Bereits kleinere Nachrichten über mögliche Störungen der Ölversorgung können zu starken Bewegungen an den internationalen Märkten führen. Für Konsumenten bedeutet das, dass Preisrückgänge jederzeit möglich sind, eine nachhaltige Entspannung derzeit aber nur schwer abzuschätzen ist.

Auch der Wechselkurs spielt für die Schweiz eine wichtige Rolle. Erdöl und Mineralölprodukte werden international über-wiegend in US-Dollar gehandelt. Ein stärkerer Dollar verteuert deshalb den Einkauf für Schweizer Importeure, während ein stärkerer Franken die Auswirkungen hoher Rohstoffpreise teilweise abfedern kann.

 Empfehlung / Aussichten  

Auch am Schweizer Heizölmarkt zeigt sich die angespannte Situation. Anfang Oktober lag der durchschnittliche Preis für eine Bestellung von 3'000 Litern bei rund 168 Franken je 100 Liter. Gleichzeitig schwanken die internationalen Notierungen derzeit stark, so dass sich die Preise für Heizöl innerhalb kurzer Zeit deutlich verändern können. 

Gleichzeitig rückt die Heizsaison näher. Mit den sinkenden Temperaturen dürfte die Nachfrage nach Heizöl in der Schweiz spürbar zunehmen. Sollten die Lagerbestände bei den Konsumenten weiterhin tief bleiben, ist mit einem deutlichen Anstieg    der Bestellungen und entsprechend längeren Lieferzeiten zu rechnen.

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          «Wir analysieren für Sie täglich von Montag bis Freitag den Heizölmarkt. Denn nur wer gut informiert ist, kann die Entwicklung des                      Heizöl-Marktes einschätzen und den für sich optimalen Kaufzeitpunkt finden.»   

. ONLINE Wochenend-Bestellungen (ab Freitag, 16.00 Uhr) werden erst am kommenden Montag-Vormittag bearbeitet.

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