Marktinformationen; Montag, 09. Februar 2026
Heizölpreise starten schwächer
Zum Wochenstart starten die Heizölpreise schwächer in den Tag. Mit Blick auf den Energiemarkt richten sich die Erwartungen nun auf die neue Woche, in der sowohl die EIA als auch die IEA und die OPEC ihre aktuellen Monatsberichte veröffentlichen werden.
Aktuelle Lage am Markt
Trotz wechselseitiger Drohgebärden haben die USA und der Iran im Oman erste indirekte Gespräche über eine mögliche Begrenzung des iranischen Atomprogramms aufgenommen. Nach bisher bekannten Informationen konnte zumindest Einigkeit über eine grundlegende Gesprächsagenda erzielt werden, auf deren Basis die Verhandlungen fortgesetzt werden sollen. Allein diese Annäherung reichte aus, um die Risikoprämien an den Ölmärkten leicht zu reduzieren, da mögliche militärische Eskalationen vorerst in den Hintergrund treten.
Zuvor hatte Irans Aussenminister Araghtschi jedoch unmissverständlich klargemacht, dass Teheran zu keinerlei Zugeständnissen bereit sei. Sollte es zu einem militärischen Angriff der USA kommen, würde der Iran nach eigenen Angaben umgehend reagieren und US-Militärstützpunkte im Nahen Osten ins Visier nehmen. Die geopolitische Lage bleibt damit hochsensibel, auch wenn kurzfristig eine gewisse Entspannung spürbar ist.
Auch die geopolitische Entwicklung in Osteuropa sorgt weiterhin für Unsicherheit. Bei den Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine ist in zentralen Streitpunkten bislang keinerlei Durchbruch erkennbar. Moskau fordert weiterhin die vollständige Kontrolle über den Donbas, was Kiew kategorisch ablehnt. Ebenso ungelöst bleibt die Zukunft des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja. Ein US-Vorschlag, wonach Washington die Kontrolle über die Anlage übernehmen und eine stabile Stromversorgung für beide Seiten gewährleisten sollte, wurde von Russland zurückgewiesen. Aus Sicht Moskaus besteht keinerlei Anlass, in irgendeinem Punkt nachzugeben.
Aussichten
Heute Montag-Morgen starten die Heizölpreise mit moderaten Abschlägen in den Tag. Es werden Abwärtskorrekturen in einer Grössenordnung von ca. 70 Rappen per 100 Liter erwartet. Somit bietet sich wieder eine gute Gelegenheit, das Heizöl auf Frühling/Sommer zu kaufen.
> nächstes Update; Dienstag, 10. Februar 2026
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