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Marktinformationen FR/SA, 13./14. März 2026
Heizölpreise zum Wochenende höher
... und verbleiben somit auf hohem Niveau
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern wieder eine regelrechte Zick-Zack-Bewegung hingelegt und sind mit deutlichen Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Heute Morgen fallen die Futures im asiatisch geprägten Handel bislang aber leicht zurück, so dass die Heizöl-Notierungen heute höher in den Tag starten.
Aktuelle Lage am Markt
Die Freigabe von rund 400 Millionen Barrel Öl aus strategischen Ölreserven, die ohnehin nur kurzfristige Wirkung haben kann, hat am Ölmarkt bislang nicht die erhoffte Reaktion gebracht. Die Rohölpreise sind gestern sogar wieder deutlich angestiegen und bleiben angesichts der unveränderten Kriegslage wohl auch in nächster Zeit extrem schwankungsanfällig. Die Aussage von US-Präsident Trump, dass der Krieg "so gut wie beendet" ist, war wohl eher ein Wunschdenken und wird am Markt kaum mehr ernst genommen. Beobachter und Experten rechnen eher nicht mit einem schnellen Ende und in Folge auch mit einer noch längeren Sperrung der Meerenge von Hormus.
Um Engpässe bei der Ölversorgung zu vermeiden, ist mittlerweile jedes Mittel recht. So hat die US-Regierung die Sanktionen gegen Russland weiter gelockert und erlaubt nun für die Zeitdauer von 30 Tagen russisches Öl zu kaufen, das sich bereits auf dem Transportweg befindet. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass es hier weitere Lockerungen geben wird, sollten Öl-Lieferungen aus den Golf-Staaten noch längere Zeit nicht möglich sein. In den USA steigt der Unmut über den Angriff auf den Iran und Trump gerät dadurch immer stärker in die Kritik.
Der neue Machthaber des Iran hat sich gestern mit einer Botschaft an das Volk gerichtet und zeigte sich dabei weiter kampfbereit. Verhandlungen sind weiter nicht in Sicht.
Aussichten
Die Heizölpreise haben sich in dieser Woche stabilisiert, wozu auch das sehr besonnene Verhalten der Ölheizer einen nicht unwesentlichen Beitrag geleistet hat. Die Nachfrage ist gegen Null zurückgegangen und es wird meist nur dann bestellt, wenn unmittelbar ein Leerstand droht. Der Heizöl-Markt hat das grosse Glück, dass der Krieg Nahe dem Ende der Heizperiode begonnen wurde und somit ein starker Beitrag zur Stabilisierung des gesamten Ölmarktes geleistet werden kann. Heute werden die Notierungen weiter schwankungsanfällig bleiben, erste Preistendenzen deuten auf einen Anstieg von ca. Fr. 2.00 per 100 Liter.
Voegtlin-Meyer AG…. mit Energie unterwegs
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