Marktinformationen; Mittwoch, 18. Februar 2026
Heizölpreise bleiben im Seitwärtstrend
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am gestrigen Handelstag ihre anfänglichen Gewinne im weiteren Verlauf wieder abgegeben und starten heute nahezu unverändert. Entsprechend zeigt sich auch bei den Heizöl-Notierungen zum Handelsauftakt kein voraussehbarer Trend.
Aktuelle Lage am Markt
Im Mittelpunkt des Marktgeschehens standen zu Wochenbeginn die indirekten Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Genf. Neben dem iranischen Atomprogramm spielen dabei auch Menschenrechtsfragen eine Rolle. Im Vorfeld und begleitend zu den Verhandlungen demonstrierten beide Seiten ihre militärische Präsenz: Die USA entsandten einen weiteren Flugzeugträger in die Region, während der Iran ein Manöver in der Strasse von Hormus abhielt. Die strategisch bedeutende Meerenge, ein zentrales Nadelöhr der globalen Ölversorgung, war zwischenzeitlich sogar gesperrt. Entsprechend sensibel reagierten die Ölhändler.
Die geopolitischen Spannungen trieben die Preise zunächst deutlich nach oben. Im weiteren Tagesverlauf sorgten jedoch versöhnlichere Töne aus Teheran für Entspannung. Der iranische Aussenminister sprach von ersten Annäherungen und weiteren geplanten Gesprächen. Daraufhin gaben die Futures ihre Gewinne am Nachmittag und Abend wieder ab. Das Thema dürfte die Märkte allerdings auch in den kommenden Tagen und Wochen weiter beschäftigen. Unterdessen bleiben nennenswerte Fortschritte bei möglichen Friedensgesprächen zwischen Russland und der Ukraine aus, denn Russland sei nicht bereit, Kompromisse eingehen zu wollen.
Mit einem feiertagsbedingten Tag Verzögerung stehen in dieser Woche zudem die wöchentlichen Ölbestandsdaten auf der Agenda. Am heutigen Abend veröffentlicht das American Petroleum Institute (API) seine Zahlen, morgen folgt der offizielle Bericht des Department of Energy (DOE). Diese Daten könnten den Märkten neue Impulse geben.
Aussichten
Kurzfristig dürfte die Preisentwicklung vor allem von politischen Nachrichten und konjunkturellen Signalen bestimmt werden, während mittelfristig strukturelle Trends, etwa die Energiewende und die Förderpolitik der OPEC stärker ins Gewicht fallen dürften. Heute starten die Heizölpreise mehr oder weniger seitwärts in den Tag.
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