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Marktinformationen Montag, 13. April 2026
Heizölpreise ziehen nach gescheiterten Verhandlungen zu Wochenbeginn wieder an
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich heute Morgen erneut verteuert, nachdem die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gestern Sonntag gescheitert sind. Zudem gibt es in Ungarn einen Regierungswechsel. Es wird erwartet, dass der neue Präsident Magyar einen deutlichen Kurswechsel vornimmt.
Aktuelle Lage am Markt
Die ergebnislosen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran wurden gestern abgebrochen, eine Wiederaufnahme ist vorerst nicht geplant. US-Präsident Trump kündigte als Reaktion die Blockade der Strasse von Hormus und die Sperrung aller iranischen Häfen an, um die Ölexporte des Landes zu verhindern. Analysten erwarten, dass die Ölpreise dadurch über Monate hinweg hoch bleiben könnten. Gleichzeitig könnte sich die ohnehin angespannte Beziehung zwischen den USA und China weiter verschlechtern, da viele iranische Schiffe chinesische Häfen ansteuerten.
Jeder weitere Tag der Blockade der Meerenge von Hormus verschärft die Öl- und Gasknappheit. Dies wirkt sich nicht nur auf die wirtschaftliche Entwicklung aus, sondern betrifft auch das tägliche Leben und die Mobilität der Menschen. Ohne Lösung dieses Problems könnten mittelfristig auch in Europa Sparmassnahmen für Energie notwendig werden.
Die Lage bleibt somit weiter sehr angespannt und es sieht kurzfristig so aus, dass die Heizölpreise damit wieder ansteigen werden.
Aussichten
Für Schweizer Heizölkäufer bedeutet dies: Wegen der globalen Spannungen starten die Preise heute mit weiteren Aufschlägen on den Tag. Erste Preistendenzen deuten auf einen Anstieg von etwa zwei Franken per 100 Liter hin. In den kommenden Tagen ist auch mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen.
Voegtlin-Meyer AG…. mit Energie unterwegs
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