Marktinformationen; Freitag, 16. Januar 2026   

____________________________________________________________________   Heizölpreise bleiben weiterhin günstig

Die Ölpreise haben ihre sechstägige Aufwärtsbewegung gestern im Verlaufe des Tages beendet und sind deutlich gefallen. Grund dafür sind Aussagen des US‑Präsidenten Donald Trump zum Iran. Nach Trumps Hinweis, dass der Iran zugesagt habe, keine Demonstrierenden mehr zu töten, sank jedoch die Sorge vor einem schnellen US‑Militärschlag. Damit verringerte sich auch das Risiko für Störungen der Ölversorgung aus dem Iran.

 

                                                                                         Aktuelle Lage am Markt

Trotz einer leichten Entspannung bleibt die Situation im Iran fragil. Der zeitweise geschlossene Luftraum über Teheran sowie die Verlegung von US-Personal in der Region unterstreichen, dass die geopolitischen Risiken weiterhin hoch sind. Marktbeobachter rechnen daher auch in den kommenden Tagen mit einer erhöhten Volatilität an den Ölmärkten. Sollte sich die Lage weiter beruhigen oder das iranische Regime innenpolitisch unter Druck geraten, könnte die jüngste Preisrally jedoch an Dynamik verlieren und in eine Korrektur übergehen.

Belastend wirken zudem neue Fundamentaldaten vom Ölmarkt. Die US-Energiebehörde DOE meldete einen deutlich stärkeren Anstieg der Rohöllagerbestände als zuvor erwartet, was auf eine schwächere Nachfrage oder ein Überangebot hindeutet. Zusätzlich sorgt die Annäherung zwischen den USA und Venezuela für Preisdruck. Die venezolanische Ölproduktion sowie die Exporte nehmen wieder zu, nachdem politische Gespräche neue Spielräume eröffnet haben. US-Präsident Trump sprach in diesem Zusammenhang von einem konstruktiven Austausch mit Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez, bei dem auch energiepolitische Fragen im Mittelpunkt standen.

Auch von Seiten der OPEC kamen neue Signale. Der Ölverbund rechnet damit, dass die weltweite Nachfrage im Jahr 2027 in ähnlichem Umfang wachsen wird wie im laufenden Jahr. Für 2026 prognostiziert die Organisation nahezu ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Diese Einschätzung bestärkt die OPEC in ihren Plänen, ab dem Frühjahr die Fördermengen schrittweise weiter zu erhöhen, ohne dabei einen massiven Preisverfall zu riskieren.

Aussichten 

 Heute Freitag-Morgen starten die Heizölpreise mit leichten Aufschlägen in den Tag. Es werden Abwärtskorrekturen in einer Grössenordnung von ca. 20 Rappen per 100 Liter erwartet. Die Situation präsentiert sich somit weiterhin recht gut, zu tiefen Konditionen Heizöl zu bestellen für Lieferungen bis Sommer 26’. Ausser den Bürozeiten ist es auch möglich, die Bestellung ONLINE aufzugeben.  

 

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