Marktinformationen; Mittwoch 25. Februar 2026   

   Heute leichte Rückwärtsbewegung                

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zeigten sich gestern ohne grosse Bewegungen und blieben insgesamt in einer engen Seitwärtsspanne. Auch bei den Heizöl-Notierungen ist aktuell kein klarer Trend erkennbar, es werden somit im Tagesverlauf nur leichte Abschläge erwartet.

                              Aktuelle Lage am Markt

Im Vorfeld der Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran herrscht am Ölmarkt Zurückhaltung. Die geopolitische Lage im Nahen Osten bleibt angespannt. Berichten zufolge haben die USA zusätzliche Streitkräfte in die Region entsandt, während der Iran seine Militärübungen fortsetzt. Die latente Sorge vor einer weiteren Eskalation ist damit weiterhin präsent. Besonders im Fokus steht dabei die strategisch enorm wichtige Strasse von Hormus, durch die ein erheblicher Teil der weltweiten Rohölexporte transportiert wird. Eine mögliche Blockade dieser Route würde das globale Angebot empfindlich treffen und die Preise deutlich nach oben treiben. Vor diesem Hintergrund erscheint das Abwärtspotenzial der Öl-Futures kurzfristig begrenzt.

Preisdämpfend wirkten hingegen die jüngsten US-Lagerbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die nach Börsenschluss veröffentlicht wurden. Demnach sind die Rohölbestände überraschend deutlich um über 11 Millionen Barrel gesunken. Auch bei den Destillaten und Benzin wurde ein Rückgang gemeldet, wenn auch weniger ausgeprägt. Sollten die offiziellen Zahlen des United States Department of Energy (DOE) diese Entwicklung bestätigen, könnte dies kurzfristig zusätzlichen Preisdruck erzeugen. Allerdings dürfte die geopolitische Risikoprämie angesichts der Spannungen im Nahen Osten rasch wieder in den Vordergrund rücken.

Für zusätzliche Unterstützung sorgt die Wetterlage in den USA. Seit vorgestern Abend wird der Nordosten der Vereinigten Staaten erneut von einem kräftigen Wintersturm mit starken Schneefällen hart getroffen. Die anhaltend niedrigen Temperaturen treiben die Nachfrage nach Heizöl und anderen Destillaten nach oben und wirken damit preistreibend. Es mussten sogar wegen der wetterbedingten Lage Flüge von Zürich annulliert werden.

Aussichten 

Unter dem Strich bleibt der Ölmarkt damit in einem Spannungsfeld aus geopolitischen Risiken, fundamentalen Lagerdaten und währungstechnischen Einflüssen. Eine klare Trendrichtung ist kurzfristig nicht absehbar, wobei die Risikofaktoren auf der Angebotsseite weiterhin ein stabilisierendes Element darstellen.

 

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