Marktinformationen; Dienstag, 20. Januar 2026   

____________________________________________________________________    Geopolitische Risiken beeinflussen die

                    Heizölpreise aktuell

Zum Wochenauftakt zeigen sich die Notierungen an den internationalen Terminbörsen ICE und NYMEX leicht schwächer. Händler reagierten damit auf die nachlassenden geopolitischen Spannungen und die bestehenden Konjunkturrisiken. Auf den Binnenmarkt lässt sich bislang keine klare Preistendenz erkennen, da sich die internationalen Vorgaben und währungstechnische Effekte gegenseitig ausgleichen.

                                                                                         Aktuelle Lage am Markt

Die Notierungen der beiden massgeblichen Rohölreferenzen Brent und WTI konnten in der vergangenen Woche erneut zulegen und markierten zwischenzeitlich die höchsten Stände seit mehreren Monaten. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren vor allem geopolitische Risiken. Insbesondere die Sorge vor einer möglichen militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran führte zu einer spürbaren Risikoprämie an den Ölmärkten. Diese wurde jedoch teilweise wieder abgebaut, nachdem Washington zur Wochenmitte neue Sanktionen ankündigte und damit ein unmittelbares militärisches Eingreifen vorerst vom Tisch schien.

Mit dem Start in die neue Handelswoche rücken nun andere politische Themen in den Vordergrund. Die jüngsten Aussagen des US-Präsidenten in Bezug auf Grönland sorgen für zusätzliche Verunsicherung. Die Drohung, Strafzölle gegen 8 europäische Staaten zu verhängen, sollte es zu keiner Einigung über einen möglichen Kauf der Insel kommen, wird von den Märkten aufmerksam verfolgt. Ein solcher Schritt könnte das transatlantische Verhältnis belasten, das globale Wirtschaftswachstum dämpfen und in der Folge auch die Nachfrage nach Rohöl negativ beeinflussen.

Darüber hinaus richtet sich der Blick der Marktteilnehmer auf das Weltwirtschaftsforum in Davos. Dort könnten Äusserungen führender Politiker und Wirtschaftsvertreter neue Impulse liefern, insbesondere in Bezug auf Handelskonflikte, Geldpolitik und die globale Konjunkturentwicklung.

Aussichten 

Heute Dienstag-Morgen starten die Heizölpreise mit leichten Abschlägen in den Tag. Es werden Abwärtskorrekturen in einer Grössenordnung von ca. 20 Rappen per 100 Liter erwartet. Die Situation präsentiert sich somit aber weiterhin recht gut, zu tiefen Konditionen Heizöl zu bestellen für Lieferungen bis Sommer 26’. Ausser den Bürozeiten ist es auch möglich, die Bestellung ONLINE aufzugeben.  

 

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