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5210 Windisch, 12./13. Oktober 2018

 

 

Positive Bestandsdaten konnten keine Preisabschläge bewirken

 

Das Department of Energy (DOE) hat gestern die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlicht. Im Gegensatz zum Interessenverband der Öl- und Gasindustrie (API) hat das staatliche Energieministerium im Vergleich zur Vorwoche von einem massiven Zuwachs der Rohölvorräte um 8 Mio. Fass berichtet. Fachleute hatten einen Lageraufbau von 1.1 Mio. Fass vorausgesagt, das American Petroleum Institute (API) berichtete von einer Zunahme der Vorräte um 0.9 Mio. Fass. Normalerweise hätte der Ölmarkt mit klaren Abschlägen auf die Zahlen des DOE reagieren müssen, die Preise kamen jedoch nur kurz unter Druck.

Der höchste Anstieg der Vorräte seit dem März 2017 konnte keine Preisabschläge bewirken, weil die Marktteilnehmer andere fundamentale Faktoren stärker gewichten. Allen vorab befürchtet man einen grösseren Rückgang der Ölexporte aus dem Iran. Diese sind schon seit Wochen rückläufig und beim in Kraft treten der von den USA verhängten Sanktionen Anfang November dürften sie noch mehr sinken. Zudem stocken wegen innerpolitischen Unstimmigkeiten die Exporte aus Venezuela. Dies führt zu einem Rückgang des globalen Rohölangebots.

 

Aktuell beginnt schon wieder die Heizsaison 2018/19. Nehmen Sie darum in den kommenden Tagen eine Tankmessung vor und überprüfen Sie den Tankinhalt. Da die Preise momentan stark zulegen, ist aktuell auch eine Bestellung möglich mit Lieferung auf Ende Jahr.  

 

Dollarkurs: 0.9824

Rheinfracht: Fr. 130.50 (!) / Tonne

 

 

 

 

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