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5210 Windisch, 16./17. Februar 2018

 

Heizölpreise seit Monatsbeginn sinkend

 

Gestern gaben die Ölpreise zum sechsten Mal in Folge nach. Gemäss Fachleuten braucht es für eine Trendwende vier bis fünf schwächere Schlusskurse. Wenn man von dieser Theorie ausgeht, dann müsste eigentlich der seit Monaten anhaltende Aufwärtstrend beendet sein.

Auslöser für die starke Abwärtsbewegung sind die grossen Fördermengen der USA und der Einbruch an den Aktienbörsen. In den USA wurden vergangene Woche täglich 10.25 Mio. Fass Rohöl gefördert. Das ist ein neuer Rekord. Bis im nächsten Jahr soll die Produktion gar auf 11 Mio. Fass pro Tag ansteigen. Die USA wäre dann nach Saudi-Arabien weltweit der zweitgrösste Ölproduzent.

An den Aktienbörsen kam es in den letzten drei Tagen zu einem starken Einbruch. Die Anleger befürchten Zinserhöhungen. Diese würden zu Investitionsstopps führen und das Wirtschaftswachstum verlangsamen. Die schlechte Stimmung an den Aktienbörsen schwappte auf die Warenterminbörse über.

Nächste Woche werden die OPEC und IEA Monatsberichte veröffentlicht. Dann wird es vielleicht auch Klarheit über die aktuellen OPEC Fördermengen geben.

 

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